Zum Inhalt springen

Archiv

Kategorie: Do-It-Yourself

Nach dem ich nun die letzten drei Tage in der VHS Bergedorf den Kursus Das kleine Studio besucht habe hier ein Résumé des Wochenendes.

Wie man mit Baustrahlern als Lichtquelle, Backpapier als Diffusor, Styroporplatten als Aufheller, Schwarzer Pappe als Abdunkler (früher auch als Neger bezeichnet doch heute politisch nicht mehr korrekt) und Aluminiumbeschichteten Wärmedämmplatten als Reflektor sein kleines Studio betreibt, war der Hauptbestandteil des Kurses und nach diversen Recherchen im Internet nicht mehr wirklich Neues für mich. Aber Theorie ersetzt bekanntlich nie die Praxis und so war es eine Erfahrung mal bewusst mit dem Licht zu hantieren.

Was mich persönlich gestört hat, war das die Teilnehmer (geplant waren 15 letztendlich gekommen sind 12) alle in einen Raum von ca. 30qm in drei Gruppen Ihre Übungen durchgeführt haben. Dies hatte zur Folge, dass neben den sechs Baustrahler-Stativen (2 pro Gruppe) noch zusätzlich 12 Stative und deren Herrchen Ihren Platz finden mussten. Das bei dem Gedränge nichts zu Bruch gegangen ist grenzt an ein wahres Wunder.
Ein weiterer Nebeneffekt von der Ein-Raum-Lösung war das gegenseitige stören mit den Lichtquellen, was das gezielte Arbeiten mit Licht fast unmöglich machte. Hier hätte man entweder die Teilnehmerzahl senken oder pro Gruppe einen Raum verwenden sollen.

Die Teilnehmer selbst brachten so ziemlich alles an Kameratechnik mit was der Markt zu bieten hat: von der Kompakten über eine Bridge bis hin zu professionellen Spiegelreflexkameras. Ebenso durchwachsen war auch der technische Kenntnisstand, wo Begriffe wie ISO, Weißabgleich und Blende zur echten Herausforderung wurden.

Der Kurs hat bei mir den Drang zum Experimentieren noch verstärkt und lässt mich das Eintreffen meiner Blitz-Anlage kaum noch erwarten. Zusammengefasst waren die ca. 70€ Kursgebühr nicht zu hoch angesetzt, jedoch hätte ich mir von den Teilnehmern gewünscht, sie hätten sich vorher mehr mit Ihrer Kamera vertraut gemacht. Das absolute Hightlight war eine Nikon D200 Besitzerin, die noch mit der original Firmware rumlief, bei der sich die ISO-Empfindlichkeit nicht einstellen lässt.

Share

VHS-Logo

Ein Freund fragte mich, ob ich nicht Lust hätte mit Ihm zusammen einen VHS-Kurs zum Thema Do-It-Yourself Studio zu besuchen. Ich bin von einem Studio aus Baustrahlern & Rettungsdecken eigentlich schon abgerückt und warte nur noch auf die Lieferung meines kleinen Heimstudios aus den Niederlande, aber ich glaube, dass ich gerade als Studioneuling eine Menge an nützlichen Informationen mitnehmen kann.

Ich werde Euch meine Erfahrungen und ein Feedback nach Abschluß des Kurses posten. Von diesen Eindrücken mache ich weitere Besuche von VHS-Kursen abhängig.

Aus der Kursbeschreibung:
Das kleine Studio
Mit einfachen, günstigen Mitteln erstellen wir uns ein kleines Hausstudio. Grundlage sind preiswerte Baulampen aus dem Heimwerkermarkt. Die Teilnehmer/Innen erlernen die Fähigkeiten, mit “kleinem Budget” professionelle Aufnahmen zu gestalten. Hier ist die richtige Belichtungsmessung gefragt, Filterung bzw. der richtige Weißabgleich, so genanntes hartes oder weiches Licht, Aufhellen/Abdunkeln usw. Unser kleines Studio eignet sich für Portraitaufnahmen ebenso wie für den kleinen Bildaufbau.
Quelle: Hamburger Volkshochschule

Share

Das Gehirn raucht von Dr. Kawashimas Gehirn Jogging und die Finger sind taub vom Mario Kart DS spielen? Dann solltest Du Deinen Nintendo DS einfach mal als Fernauslöser für Deine Kamera benutzen.

Nintendo DS als Fernauslöser
Quelle: www.hdrlabs.com/occ/

Ein paar findige Fotografen und Elektronikfreaks mit leichtem Hang zur HDR-Fotografie haben ein Nintendo DS Modul entwickelt, mit dem sich eine Spiegelreflexkamera(*) fernauslösen lässt.

(*) Ünterstützt werden die Canon-Kameramodelle 30D, 40D, 50D, 5D, 5D Mark II. Bei Sigma DSLR, der Casio EX-FX1 und Olympus E-P1 funktioniert das ganze leider nur mit Einschränkungen.

Das klingt noch nicht besonders spektakulär, wenn da nicht noch ein paar zusätzliche Features eingebaut wären:

  • Belichtungsreihen (AEB) mit unbegrenzter Anzahl
  • Timer-Aufnahmen
  • per Geräusch auslösen (Sound Trigger)
  • Script-Programm mit dem sich ganze Sequenzen programmieren lassen
  • weitere Software-Module sollen folgen …

Wie kommt man nun an diesen Fernauslöser?
Selber bauen … leider gibt es das Modul noch nicht zu kaufen.
Wie das geht, welche Teile benötigt werden und weitere Infos bekommt man beim Projekt Open Camera Control (OCC) von HDRLabs.com.

Was mich ein wenig stört, ist das man nun für seine Nachtaufnahmen und Langzeitbelichtungen noch einen zweiten Nintendo DS benötigt um sich die Wartezeit mit spielen zu vertreiben. :)

Share

Welcher Fotograf träumt nicht vom eigenen Fotostudio. Doch wenn es nicht am nötigen Platz mangelt, dann wohl meistens am nötigen Kleingeld. Wie es auch günstiger geht zeigt uns CHIP Fotowelt in einem Artikel und Video.

Professionelle Studio-Lösungen sind teuer…
Für eine Studioblitz-Lösung, wie z.B. proxistar Pro PS-300B/300B “SOFT”, bestehend aus je 2 Blitzen, Softboxen, Stativen und die dazugehörige Kabelage zahlt man auch schon 660€. Ob sich das nun um eine dem Preis-Leistungsverhältnis angemessene Studioblitz-Anlage handelt entzieht sich meiner Kenntnis, jedoch bekommt man für mehr, viel mehr Geld natürlich auch noch andere Studioblitz-Anlagen.

Mit 175,28€ zum eigenen Studio
CHIP Fotowelt hat sich der Sache in einem Do-It-Yourself-Artikel angenommen und eine Studio-Lösung mit Dauerlicht aus zwei Baustrahler, einer Softbox und einem variablem Reflektor präsentiert. Für 175,28€(*) zzgl. des eigenen handwerklichen Geschickes bekommt der interessierte Hobbyfotograf sein eigenes Studio auf die Beine gestellt.

Artikel: Fotostudio selber bauen – CHIP Fotowelt
Video: Fotostudio günstig selber bauen – CHIP Fotowelt-TV

(*) Der endgültige Preis variiert je nach Baumarkt und lokalen Angeboten *g*

Share
Fotolia