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Tag: Studio

Ich habe mich nach einem Blitzbelichtungsmesser für mein Studio umgeschaut und bin nach ein paar Recherchen im Internet auf drei Geräte gestoßen, die in die engere Wahl gekommen sind:

GOSSEN Digipro F

Die drei Hersteller Gossen, Kenko und Sekonic scheinen die “Platzhirsche” im Bereich Belichtungsmesser zu sein. Die von mir ausgewählten Geräte liegen preislich alle bei knappen 300€. Da ich auf dem Standpunkt stehe das Maximum an Leistung für ein Minimum an Investition zu erhalten, sollte auf jeden Fall verglichen werden.

Die Leistungsdaten der drei Geräte sind grob gesehen nahezu identisch aber die kleinen Unterschiede machen in der Regel die Kaufentscheidung leichter.

Lieferumfang
Alle Geräte werden mit einer Tasche, einer Trageleine, einer Batterie und der Bedienungsanleitung geliefert. Dem Sekonic L-358 Flash Master liegt zusätzlich noch eine Lumigrid (Lichtwinkelplatte) bei. Für Objektmessungen wird beim GOSSEN Digipro F die Diffusorkalotten abgenommen, bei Sekonic muss hier gegen das mitgelieferte Lumigrid getauscht werden und bei und Kenko Auto Digital Meter KFM-1100 wird optionales Zubehör wie den Reflexlicht Adapter oder den Spotmesser benötigt. Zusätzliche Bastelarbeit, aber dafür ist die Kalotte des Sekonic versenkbar um bei mehreren Lichtquellen gezielter Messen zu können. weiter lesen…

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Das eigene Fotostudio im Keller ist soweit eingerichtet, doch ich bin weiterhin auf der Suche nach Anregungen, Information und Tutorials, die mich von der Straße des Ausprobierens hin und wieder in die richtige Spur setzen.

Das Internet ist ein wahres Füllhorn an Information, leider muss man auch hier die Spreu vom Weizen trennen. Ich habe für heute ein paar Perlen auf den Seiten von Camouflage Studios gefunden, die ich Euch auf keinen Fall vorenthalten möchte:

Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!

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Schallloch

Nachdem meine Studio-Blitzanlage mittlerweile eingetroffen ist und ich etwas Zeit mit Ihr verbringen konnte wollte ich Euch einen Studio-Versuch als neuestes Foto des Tages präsentieren.

Eine Detail-Aufnahme meiner Westerngitarre, welche nur das Schallloch, einen Teil vom Griffbrett und die darüber gespannten Saiten zeigt. Ich hoffe die Aufnahme gefällt Euch.

  • Kamera: Canon EOS 50D
  • Objektiv: SIGMA 150mm f/2.8 EX DG HSM MAKRO
  • Datum/Zeit: 12.05.2010 15:25:13
  • Verschlusszeit: 1/250
  • Blendenzahl: 11.0
  • Brennweite: 150.0 mm
  • ISO: 100
  • Blitz: Extern
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Nach dem ich nun die letzten drei Tage in der VHS Bergedorf den Kursus Das kleine Studio besucht habe hier ein Résumé des Wochenendes.

Wie man mit Baustrahlern als Lichtquelle, Backpapier als Diffusor, Styroporplatten als Aufheller, Schwarzer Pappe als Abdunkler (früher auch als Neger bezeichnet doch heute politisch nicht mehr korrekt) und Aluminiumbeschichteten Wärmedämmplatten als Reflektor sein kleines Studio betreibt, war der Hauptbestandteil des Kurses und nach diversen Recherchen im Internet nicht mehr wirklich Neues für mich. Aber Theorie ersetzt bekanntlich nie die Praxis und so war es eine Erfahrung mal bewusst mit dem Licht zu hantieren.

Was mich persönlich gestört hat, war das die Teilnehmer (geplant waren 15 letztendlich gekommen sind 12) alle in einen Raum von ca. 30qm in drei Gruppen Ihre Übungen durchgeführt haben. Dies hatte zur Folge, dass neben den sechs Baustrahler-Stativen (2 pro Gruppe) noch zusätzlich 12 Stative und deren Herrchen Ihren Platz finden mussten. Das bei dem Gedränge nichts zu Bruch gegangen ist grenzt an ein wahres Wunder.
Ein weiterer Nebeneffekt von der Ein-Raum-Lösung war das gegenseitige stören mit den Lichtquellen, was das gezielte Arbeiten mit Licht fast unmöglich machte. Hier hätte man entweder die Teilnehmerzahl senken oder pro Gruppe einen Raum verwenden sollen.

Die Teilnehmer selbst brachten so ziemlich alles an Kameratechnik mit was der Markt zu bieten hat: von der Kompakten über eine Bridge bis hin zu professionellen Spiegelreflexkameras. Ebenso durchwachsen war auch der technische Kenntnisstand, wo Begriffe wie ISO, Weißabgleich und Blende zur echten Herausforderung wurden.

Der Kurs hat bei mir den Drang zum Experimentieren noch verstärkt und lässt mich das Eintreffen meiner Blitz-Anlage kaum noch erwarten. Zusammengefasst waren die ca. 70€ Kursgebühr nicht zu hoch angesetzt, jedoch hätte ich mir von den Teilnehmern gewünscht, sie hätten sich vorher mehr mit Ihrer Kamera vertraut gemacht. Das absolute Hightlight war eine Nikon D200 Besitzerin, die noch mit der original Firmware rumlief, bei der sich die ISO-Empfindlichkeit nicht einstellen lässt.

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VHS-Logo

Ein Freund fragte mich, ob ich nicht Lust hätte mit Ihm zusammen einen VHS-Kurs zum Thema Do-It-Yourself Studio zu besuchen. Ich bin von einem Studio aus Baustrahlern & Rettungsdecken eigentlich schon abgerückt und warte nur noch auf die Lieferung meines kleinen Heimstudios aus den Niederlande, aber ich glaube, dass ich gerade als Studioneuling eine Menge an nützlichen Informationen mitnehmen kann.

Ich werde Euch meine Erfahrungen und ein Feedback nach Abschluß des Kurses posten. Von diesen Eindrücken mache ich weitere Besuche von VHS-Kursen abhängig.

Aus der Kursbeschreibung:
Das kleine Studio
Mit einfachen, günstigen Mitteln erstellen wir uns ein kleines Hausstudio. Grundlage sind preiswerte Baulampen aus dem Heimwerkermarkt. Die Teilnehmer/Innen erlernen die Fähigkeiten, mit “kleinem Budget” professionelle Aufnahmen zu gestalten. Hier ist die richtige Belichtungsmessung gefragt, Filterung bzw. der richtige Weißabgleich, so genanntes hartes oder weiches Licht, Aufhellen/Abdunkeln usw. Unser kleines Studio eignet sich für Portraitaufnahmen ebenso wie für den kleinen Bildaufbau.
Quelle: Hamburger Volkshochschule

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